Uferhallen: Nach dem Auszug der Busse kam die Kunst

von Joachim Faust (joachim) am 30.11.2009

 

 

Foto: Flaggen am Hof der UferhallenGegenüber dem Amtsgericht erstrecken sich verschiedene fabrikartige Gebäude, die bis vor kurzem der BVG gehörten. Hier befand sich zunächst ein Betriebshof der Pferdebahn und später der Straßenbahn. 1929 wurde der langgestreckte, markante Ziegelbau von BVG-Hausarchitekt Jean Krämer ans Pankeufer gebaut. Die links der Uferstraße liegenden Werkstatthallen sind seit 2008 Atelier- und Ausstellungsräume von Künstlern. dort Inzwischen kann man auch im ehemaligen Pförtnerhäuschen in einem Café einkehren.

 

 

 

 

Foto: der Gebäudekomplex direkt an der PankeAn der Spitze des Werksgeländes mit dem markanten Fabrikschornstein begann einst ein künstlich angelegter Nebenarm der Panke, der der pankeaufwärts gelegenen Getreidemühle als Mühlengraben diente. Der Seitenarm wurde 1891 für die Anlage der Tresorfabrik Arnheim zugeschüttet. Die neben dem verschütteten Graben verlaufende Uferstraße heißt aber immer noch so - auch ohne Ufer.

Direkt am Ufer der Panke und an der Straßenkreuzung Bad-/Exerzier-/Ufer-/Koloniestraße liegen die sehenswerten Backsteinhallen der Uferstudios. Hier sind Tanzkompagnien für zeitgenössischen Tanz eingezogen. Hier wird nicht nur Tanz studiert, sondern auch geprobt. Zahlreiche Tanzveranstaltungen haben hier eine neue Spielstätte.

 

 

Weiterführende Informationen:

Artikel über die Uferhallen im Anrainer-Magazin

Artikel über die "Musikprofis" in den Uferhallen 

Website der "Uferhallen"

 

Foto: auf dem Hof der Uferstudios an der BadstraßeFoto: Blick von der Pankebrücke auf das Gelände

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Besucher auf einer Ausstellung in der großen Halle

Foto: Detail der Uferhallen

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