Die Panke-Regatta

von Joachim Faust am 06.10.2009

Schiff ahoi


Foto: Optimale Sicht auf die Regatta gab es von der OssietzkystraßenbrückeDie Brückengeländer an der Ossietzkystraße waren belagert mit Zuschauern, während an der Treppe zur Panke hinunter die Bootseigentümer standen und auf die Startfreigabe warteten: panke.info e.V. hatte zur ersten Panke-Regatta mit Papierbooten und Holzflößen eingeladen. Am Nachmittag des 5.9.09 waren viele Familien zur Besichtigung des Schlosses Schönhausen unterwegs und waren auf ein solch feucht-maritimes Vergnügen nicht eingestellt. Doch die Kinder zogen ihre Eltern zum Stand von panke.info, wo schon eifrig gebastelt und gefaltet wurde.









Foto: Die stolzen Besitzer lassen ihre Boote zu Wasser„Es war manchmal zu wenig Zeit für den Floßbau“, fand Ralf Hertsch, der die Kinder beim Sägen und Bohren unterstützte. Es hatten sich im Laufe des Nachmittags immer mehr Teilnehmer für die Regatta angemeldet, die auch mit Papierschiffen antreten konnten. „Ich weiß gar nicht mehr, wie man die faltet...“, stöhnte ein Vater – doch für diesen Fall war eine Faltanleitung ausgelegt. So konnten die Kinder bunte Schiffe falten und sich die Eltern an ihre Kindheit erinnern.













Foto: Die Reihe der Boote auf dem WasserSören Marotz moderierte die Durchläufe, und unterzog die Teilnehmerboote erst einmal einer technischen Abnahme. „Für die Dopingkontrolle muss ich erfahren, was die Regattateilnehmer gefrühstückt haben“, meinte Marotz mit strengem Blick – und brachte manchen erwachsenen Teilnehmer in Verlegenheit, der nicht mehr wusste, was sich in seinem Morgenmüsli befunden hatte. Dann ging es aber endlich die Treppe hinunter, und die Boote wurden in Position gebracht. Die Helfer mussten dafür mit Gummistiefeln oder Badeschuhen ins feuchte Nass.










Foto: Die SiegerprämierungMit einem zu einem Megafon umfunktionierten Verkehrskegel gab der Moderator den Startschuss. Pankeabwärts, hinter der Straßenbrücke, war die Strömung so stark, dass sich die vier Durchläufe allesamt zu einem spannenden Kopf-an-Kopfrennen entwickelten. Mal gewann ein Papierschiff, mal die teilweise sehr kunstvoll aus Naturmaterialien zusammengesetzten Flöße.

Bei der Siegerehrung musste manchmal auf die Zielfotos zurückgegriffen werden, so unklar war manchmal der genaue Ausgang des Wettbewerbs.

 







Foto: Ralf Hertsch beim Basteln der HolzbooteAuch noch eine Stadtführung

„Eigentlich wollten wir ja zum Schloss Schönhausen,“ sagte eine Spaziergängerin, die am Treffpunkt auf die nächste Stadtführung wartete. Denn nicht nur den meist jugendlichen Teilnehmer, sondern auch den Zaungästen wurde mit zusätzlichen Mini-Stadtführungen etwas geboten. Tourenguide Martin Riewestahl möchte erreichen, dass die Schlossbesucher auch etwas über die Umgebung der Regattastrecke erfahren. Schließlich gibt es über den Schlosspark, das „Städtchen“ am Majakowskiring und auch über unseren Panke-Fluss jede Menge zu erzählen. „Gar nicht so leicht, sich auf zwanzig Minuten zu beschränken“, findet Martin.
 

So hatten alle Besucher etwas von diesem ungewöhnlichen Erlebnis: ein kindliches Vergnügen, einen informativen Kurzrundgang, oder wie so mancher Helfer – einfach nur nasse Füße!

Autor: Joachim Faust



Der Verein panke.info wird diese Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat, am Samstag, den 18.09.2010 in abgewandelter Form wiederholen. Hier erfahren Sie mehr. Wer Interesse hat, mitzumachen, meldet sich bitte per Mail unter mail@panke.info. Mehr dazu finden Sie auf der Startseite von panke.info.

- kein Alternativtext verfuegbar -

 

 

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Kommentare

05.05.2010

Behrendt

hallo
Wo bitte sind meine Bilder geblieben.
am 06.set. 2009 wurde ein bricht mit meine Bilder hier reingestellt.