Virtuelle Panke-Tour (IV)
Jetzt fließt die Panke endgültig ins Berliner Urstromtal der Spree entgegen. Ungefähr auf der Höhe des Amtsgerichts Wedding, einem imposanten Neorenaissancebau, befand sich die älteste Pankemühle. Auch wenn die Panke hier das Herz des "Roten Wedding" durchfließt, ist heute kaum mehr etwas davon zu spüren. Links und rechts des Flusses wurden Grünanlagen angelegt.


Nur ein Gedenkstein erinnert an die Straßenschlachten, die sich kommunistische Demonstranten 1932 auf der Kösliner Straße mit der Polizei lieferten. Der Panke-Grünzug wirkt heute hier besonders idyllisch.


Nach Überquerung der Pankstraße, die unseren Fluss trotz ihres Namens weitgehend ignoriert, geht es durch einen Tunnel unter der Ringbahn hindurch.
Obwohl kanalisiert, schlängelt sich die Panke hier durch Gewerbebauten hindurch, wo eine kleine Aue angelegt wurde.


An der Gerichtstraße stehen die Häuser dicht an der Panke, und auch die Gerichtshöfe mit ihren zahlreichen Künstlerateliers sind nicht weit vom Fluss entfernt.


Anstelle der Hinterhöfe und Mietskasernen, die an Kunkel- und Schönwalder Straße einst direkt am Wasser standen, bietet sich dort dem Besucher heute ein grünes Bild.


An der Schulzendorfer Straße ist eine automatische Rechenanlage gebaut worden, an der die Südpanke heute wieder abzweigen kann. Dieser Altarm wird in den nächsten Jahren wieder reaktiviert, wenn auch an dieser Stelle nur unterirdisch.
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Wenig ansehnlich durchquert die Panke noch ein Mietshaus, dann die Chausseestraße und fließt dann entlang des Erika-Hess-Eisstadions bis zum Nordhafen. An einem kleinen Absturz endet unser Fluss. Anstatt wie früher in die Spree fließt das Pankewasser hier in den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, der jedoch am Humboldthafen am Hauptbahnhof mit der Spree verbunden ist.
Wie es am alten Mündungsarm der Panke, der heute als "Südpanke" bezeichnet wird und frühestens ab 2012 wieder dauerhaft Wasser führt, können Sie hier sehen.