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Diese Tour schließt direkt an die Tour C 1 an. Der Ausgangspunkt an der Bahnhofstraße ist gut erreichbar über den nahe gelegenen S-Bahnhof Blankenburg (S2, S8), der sich etwa 200 m entfernt befindet.

Die Panke durchfließt im Nordosten Berlins eine grüne Lunge. Ihre Ufer sind auf diesem Abschnitt fast nicht besiedelt, von Kleingärten und kleineren Gewerbeflächen abgesehen. Der Naturpark Barnim Meridian ragt hier auch in das Berliner Stadtgebiet hinein. Allerdings ist hier auch die Autobahn A 114 fast direkt ans Wasser gebaut worden, was dem Naturgenuss im Weg steht. Links und rechts der Panke liegen die Ortsteile Französisch-Buchholz, Blankenburg und Karow, die allesamt zum Bezirk Pankow gehören. Alle genannten Orte haben sich einen alten Dorfkern mit dem typischen Dorfanger und einer alten Kirche bewahren können. Die für Torfabbau und Fischzucht ausgehobenen Karower Teiche stellen heute ein 127 Hektar großes Naturschutzgebiet direkt an der Panke dar.

 

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- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Im Lärmschatten der Autobahn

Ab der Bahnhofstraße (nahe S-Bahnhof Blankenburg S2, S8) folgt der Weg unmittelbar der Panke. Die Nähe zur Autobahn A114 ist hier kaum zu überhören. Nach wenigen hundert Metern geht es an einer ausgedehnten Kleingartenkolonie vorbei. Die zweite Fußgängerbrücke über die Autobahn muss benutzt werden, um dem Pankeweg zu folgen; die Auffahrt ist schwer zu finden – unbedingt ist auf die rot-weißen Schilder zu achten! Aber keine Bange: wer den Abzweig verpasst, kann gleich nach Unterquerung der Brücke nach links auf einen schmalen Trampelpfad ausweichen und so auf die Brücke gelangen. Direkt hinter der Brücke geht es nach rechts auf eine holprige Wohngebietsstraße (Flaischlenstr.), nach wenigen Metern erfolgt erneut ein Abzweigen nach rechts, diesmal auf einen sandigen Pfad, der direkt an der Autobahn entlang führt. Diese zweigt bald ab, dafür taucht der Pankelauf wieder auf.

 

 

 

 

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Plötzlich Natur: die Karower Teiche

Der Pfad endet bald darauf und es geht weiter auf der Krontaler Straße, die vom Berliner Außenring (S-Bahn, Regionalbahn) überquert wird. Die Krontaler Straße biegt gleich wieder nach rechts ab und führt in den Ortsteil Karow, während der Pankeweg weiter über eine neue Brücke geht. Hier geht es auf einem neu angelegten Uferweg weiter, der nur einmal von der verkehrsreichen Pankgrafenstraße unterbrochen wird. Abseits des bebauten Gebiets von Karow erreichen wir nun das Naturschutzgebiet Karower Teiche. Die namensgebenden vier Teiche dienten einst dem Abbau von Torf bzw. als Fischteiche. Die Verrieselung der Berliner Abwässer auf den nahegelegenen Rieselfeldern führte allerdings dazu, dass der Lietzengraben, der das 127 ha große Naturschutzgebiet durchzieht, hochgradig belastetes Wasser mit sich führte. Als die Verrieselung 1985 endete, sank der Grundwasserspiegel stark ab. Die Teiche und ihre wichtige Funktion für den Naturschutz sind auf Schautafeln gut erklärt. Dafür muss man sich vom Pankeweg weg ins Teichgebiet hinein begeben. Am Rand der Teiche befinden sich drei Aussichtsplattformen, die eine Beobachtung der zahlreichen Vögel erlaubt. Die Karower Teiche und die für den Besucher unzugänglichen ausgedehnten Wiesen werden von Zugvögeln als Rastplatz und Aufzuchtsfläche genutzt. Mehr als 60 Vogelarten kann man hier antreffen.

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Geht man am Pankeweg weiter, trifft man auf die Mündung des Lietzengrabens. Hinter dem Naturschutzgebiet erkennt man auf der anderen Seite der Panke das Neubaugebiet Karow-Nord.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Achtung! Wegen Bauarbeiten wird im Sommer 2009 und ab Herbst 2009 der Weg zwischen der Brücke am Schönerlinder Weg und Buch gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung nach rechts auf den Schönerlinder Weg, die Röländer Str., die Bucher Chaussee und die Max-Burghardtstr. in Buch.

(Über die Felder nach Buch

Nach Unterquerung der Heidekrautbahn geht es bald über die Autobahn A 10. Hier hat man einen recht guten Überblick über die Barnim-Landschaft, die den Lauf der mittleren Panke prägt. Auch das erste Windrad auf Berliner Boden, das nördlich von Französisch Buchholz aufgestellt wurde, kann man linkerhand gut erkennen. Die Panke selbst hat sich ein wenig von uns entfernt.

An einer Bahnunterführung hat man die Wahl: entweder man bleibt auf der Teerstraße entlang der S-Bahn-Trasse - dann erreicht man nach etwa einem Kilometer den S-Bahnhof Buch mit einigen Einkehrmöglichkeiten. Oder es geht rechts unter der Bahn hindurch - dann folgt man der Pankeweg-Beschilderung auf einem etwas längeren Weg: wer diesen Weg nimmt, überquert auf einer Brücke die Panke und gelangt in ein tristes Neubaugebiet aus überwiegend unsanierten Plattenbauten. Der Ortsteil Buch, der hier beginnt, hat in den Jahren nach dem Mauerfall viele Einwohner verloren. Erst jetzt wird das Potenzial dieses einst weltweit bekannten Krankenhausstandorts wieder entdeckt und man beginnt, Buch als "Gesundheitsregion" zu entwickeln. Gleich nach Unterquerung der Stettiner Eisenbahntrasse kann man einen Plattenbau entdecken, der dem Technischen Hilfswerk als Übungsgebäude dient. Entsprechend katastrophal sieht das Gebäude dann auch aus...)

Hier endet die baubedingte Umleitung und Sie können dem Text weiter folgen:

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Wenn man dem etwas verwinkelt angelegten Pankeweg mit Hilfe der rot-weißen Schilder folgt, gelangt man bald in einen Park, der entlang der Panke angelegt wurde. Der Weg endet an der verkehrsreichen Wiltbergstraße, wo links und rechts der Panke ein kleines Stadtteilzentrum gebaut wurde. Die bunten, niedrigen Gebäude passen sich in ihren Dimensionen gut an die bereits vorstädtische Lage Buchs an. Wer an der Wiltbergstraße links abzweigt, kommt umgehend an den schönen, aber etwas vernachlässigten Jugendstil-Bahnhof Buch.

Wer die Wiltbergstraße überquert, erreicht den Schlosspark Buch, der in unserer Anschlusstour E 1 beschrieben wird.

 

 

 

 

Von hier aus kann die Heimfahrt mit der S-Bahn-Linie 2 und z.B. der Buslinie 150 (Ri. U Osloer Str.) angetreten werden.

Hier geht es weiter zur Tour E 1.