Osloer Straße

Osloer Straße1862 erstellte James Hobrecht einen Erweiterungsplan für die Hauptstadt Berlin, den sogenannten Hobrechtplan, dessen weitsichtige Planung das rasche Wachstum Berlins in der Gründerzeit in feste Bahnen lenkte. Die meisten heute noch vorhandenen Straßen, die im 19. Jahrhundert angelegt wurden, gehen auf diesen Plan zurück. So auch die Osloer Straße, die Teil der äußeren Ringstraße ist. Sie ist die Verlängerung der Stadtautobahn A 100 und der Seestraße (im Westen) und der Bornholmer Straße und Wisbyer Straße (im Osten). Aufgrund der Umbenennung der norwegischen Hauptstadt Christiania in Oslo wurde auch die Straße 1938 umbenannt.

Sie kreuzt die Panke mitten im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen. Hier beginnt bzw. endet die Ausschilderung des Pankewegs in Richtung Bernau.

Seit 1995 fährt hier wieder die Straßenbahn als eine der wenigen Strecken, die seit der Wiedervereinigung in den Westteil Berlins gebaut wurden.

Etwa 150 m östlich der Osloer-Straßen-Brücke über die Panke steht das ehemalige Umspannwerk "Christiania" (Osloer Str. 16/17). Es wurde 1929 im Stil der neuen Sachlichkeit errichtet und wurde bis vor wenigen Jahren vom Energieversorger BEWAG genutzt. Heute befindet sich darin ein kulturwirtschaftliches Zentrum namens "Christiania". In der Osloer Straße 12 hat mit der Fabrik Osloer Straße ein soziokulturelles Schwerpunktzentrum des Bezirks Mitte seinen Platz; das Kindermuseum Labyrinth ist der Hauptanziehungspunkt der ehemaligen Streichholzmaschinenfabrik Roller.

Weiterführende Links:

www.christiania.de

Fabrik Osloer Straße

Kindermuseum Labyrinth