Zepernick

An der LandesgrenzeZwar trägt die einzige Gemeinde an der Panke den wohlklingenden Namen Panketal, doch sind ihre Einwohner meist überzeugte Zepernicker oder Schwanebecker. 2003 wurde die neue Großgemeinde aus den beiden Dörfern gebildet, doch liegt eigentlich nur Zepernick an der Panke und es ist auch der unbestritten bedeutendere der beiden Ortsteile. Zepernick galt zu DDR-Zeiten als die größte Gemeinde ohne Stadtrechte, und bei immerhin 19 000 Einwohnern lässt sich in dem ausgedehnten Vorort durchaus auch ein städtischer Charakter entdecken. Zepernick selbst besteht aus dem alten Dorfkern (einem 1289 erstmals erwähnten Winkelangerdorf) und der einstigen Villenkolonie Röntgental. In diesem grünen, schon eleganten Vorort gruppieren sich die Straßen und die Häuser rund um den Jugendstilbahnhof - die schnelle Erreichbarkeit Berlins war sicher von Anfang an ein bedeutender Standortvorteil bei der Entwicklung Röntgentals. In Alt-Zepernick selbst kann man hingegen noch die Struktur des Angerdorfes erkennen, das sich rund um die St.Annenkirche entwickelt hat. Auch hier bildete der Bahnhof Zepernick den zweiten Siedlungsschwerpunkt des Ortes. Die Grenzen zwischen Röntgental, Zepernick und auch dem angrenzenden Bernau sind mitunter fließend, da sich entlang der Panke und der Stettiner Bahn eine kleine Bänderstadt herausgebildet hat, in der es jedoch ausreichend Grün und auch noch einige Freiflächen gibt. 

Die Gemeinde ist heute ein aufstrebener Wohnort mit guter Verkehrsanbindung zur Innenstadt. In Richtung Berlin liegt die mit Zepernick zusammengewachsene Siedlung Röntgental. Die Panke durchfließt den Ort auf seiner ganzen Länge.

Info zum Pankeweg: Meist führt der Weg an der Bahntrasse entlang. Im mal locker Wappen von Panketalbebauten, mal dicht besiedelten Ortsgebiet ist von der Panke nicht viel zu sehen. Nachdem man sie an der Straße der Jugend an einer neuen Brücke überquert hat, wird man sie erst wieder auf Berliner Stadtgebiet treffen.