Berlin-Pankow

Wappen Pankow- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Pankow ist ein Ortsteil des Berliner Bezirks Pankow. Der Ortsteil hat etwa 60.000 Einwohner und war bis 1920 eine selbständige Landgemeinde im Kreis Niederbarnim. Die Panke bildet bis heute die nördliche Grenze des Ortsteils. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts war Pankow ein beliebtes Ausflusgziel vor den Toren der Residenzstadt Berlin. Jeder Berliner dürfte den Text des Volkslieds kennen: „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten / Nach Pankow war sein Ziel; … Aber dennoch hat sich Bolle / Janz köstlich amüsiert."

Den Kern der städtischen Entwicklung Pankow bildete der Dorfanger, der noch heute erhalten ist. Er wird im Osten begrenzt durch die Kirche aus dem 13. Jahrhundert (erweitert durch Stüler im Jahr 1859), während das monumentale Rathaus von 1903 den westlichen Abschluss des alten Ortskerns bildet.

Erstmals erwähnt wurde Pankow 1311 (Ausgrabungen deuten auf eine feste Besiedlung seit 1220 hin). 1691 erwarb Kurfürst Friedrich III das Dorf mit dem benachbarten Niederschönhausen. Die Nähe zur Großstadt Berlin veränderte das einst landwirtschaftlich geprägte Dorf immer mehr: es wurde zur Sommerfrische begüterter Berliner. Daher resultiert auch die verhältnismäßig frühe Anbindung an das Pferdebahnnetz (die erste Linie führte die Panke entlang bis zum Gesundbrunnen).

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Die Alte Bäckerei an der Wollankstraße 130 legt noch heute ein Zeugnis der früheren, vorstädtischen Bebauung Pankows aus der Zeit um 1860 ab. Das eingeschossige Wohnhaus liegt vor der Backstube und den Pferderemisen. Noch bis 1964 gab es den Familienbetrieb. Die Museumsbackstube wird noch regelmäßig genutzt. Sehenswerte Baudenkmale in Pankow sind außerdem das Kavalierhaus an der Breiten Straße, ein typisches einstöckiges Gebäude von 1770, das für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Das Jüdische Waisenhaus, vom Pankower Zigarettenfabrikanten Garbaty gestiftet, entstand bis 1913 an der Berliner-/Ecke Hadlichstraße. Nachdem das Gebäude jahrelang als Botschaftsgebäude genutzt worden war, zog 2001 die Bezirksbibliothek in das renovierte Gebäude ein. Sehenswert sind die elegante Wohnanlage „Amalienpark" von 1896/97 sowie das Schulgebäude in der Görschstraße im Stil der Neorenaissance.

 

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Mehr zur Geschichte Pankows erfahren Sie hier.

Weiterführende Links:

Beschreibung des Bleichröderparks am Dorfanger

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