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"Mäander" kommt aus dem Griechischen und bezeichnete ursprünglich nur zwei Flüsse in der heutigen Türkei. Der Begriff steht heute aber für die Schlingen, die ein Fluss mit niedrigem Gefälle ausbildet, wenn er sich sein Bett selbst suchen kann. Bei panke.info finden Sie im "Mäander-Magazin" Berichte und Geschichten, die sich mit dem Fluss an sich beschäftigen. Verschlingungen, Umwege und Aufgestautes gibt es rund um die Panke zuhauf. Viel Spaß beim Lesen!
Fragen, Lob oder Kritik richten Sie bitte einfach an redaktion@panke.info
Engagierte Anwohner erkunden die Panke
Theorie und Praxis: ein Vortrag und ein Lokaltermin an der Panke haben am 21.02.2010 35 Pankowerinnen und Pankower im Stadtteilzentrum zusammengebracht. Noch kann man kein Bauschild sehen, und es ist auch noch kein Bagger angerückt. Trotzdem ahnen die Versammelten, dass an der Panke Großes bevorsteht, auch wenn kaum einer so recht daran glaubt, dass die Behörden es ernst meinen, die EU-Wasserrahmenrichtlinie ausgerechnet an diesem Fluss umzusetzen.
Biotop-Pflegemaßnahmen an der Moorlinse Buch
Pressemitteilung des Naturschutzbund Deutschland (NABU) Berlin vom 10.02.10:
NABU Berlin begrüßt Fortschritte beim Erhalt der Moorlinse
Naturschutzbehörden lassen Biotoppflegemaßnahmen durchführen
Am 8. Februar 2010 haben Mitarbeiter einer Pflegefirma im Auftrag der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde (NGA Pankow) mit Biotoppflegemaßnahmen an der Moorlinse Berlin-Buch begonnen.
Die Landschaftspfleger entnehmen im Uferbereich einige Weiden und schichten mit dem Schnittmaterial Reisighecken am nördlichen Ufer auf. Es wird jedoch nur so viel Aufwuchs entnommen, dass ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für die vielen Wasservögel erhalten bleiben. Der Zeitpunkt ist günstig, denn der starke Frost der vergangenen Wochen erlaubt das Betreten der Eisfläche und die Entnahme der Gehölze von der Wasserseite aus.
Mit der Maßnahme wird der zunehmenden Verlandung durch den starken Aufwuchs von Bäumen Einhalt geboten, der Wasserkörper erhalten und es entstehen „Sichtfenster“, die den vielen Besuchern einen besseren Blick auf die Wasserfläche ermöglichen.
Seit Ende der 1990er Jahre entwickelte sich auf einer Ackerfläche nahe des S-Bahnhofes Buch in einem der Pankeniederung zugehörigen, degradierten Niedermoor ein offenes Gewässer – die „Moorlinse Buch“. Diese wurde 2008 als Teil des Zick-Zack-Grabens mit in das Gewässerverzeichnis von Berlin aufgenommen.
Der NABU Berlin beobachtet die Entwicklung des Gebietes bereits seit vielen Jahren. Um das Biotop als Amphibienlaichgewässer sowie Brut- und Rastplatz für Vögel zu erhalten (Wasserrückhalt), beantragte der NABU bereits 2006 den Einbau einer Sohlschwelle am Auslauf der Moorlinse mit Mitteln des Ausgleichmittelfonds (über die Stiftung Naturschutz Berlin). Der Einbau wurde im Frühjahr 2009 fertig gestellt.
Sowohl das Gewässer selbst als auch die umliegenden Flächen sind ein außerordentlich wertvolles Refugium für diverse Tierarten, insbesondere Amphibien, Reptilien und Vögel. Darunter Arten, die wegen ihrer Gefährdung in Berlin und Deutschland in eine Kategorie der Roten Listen eingestuft wurden bzw. in die Anhänge der europäischen Fauna-Flora Habitatrichtlinie (FFH-RL) und EU-Vogelschutzrichtlinie (RL 79/409/EWG) aufgenommen wurden.
Die Pflegemaßnahmen sind ein weiterer Schritt zum Erhalt dieses kleinen, aber feinen und artenreichen Berliner Schutzgebietes.
Der 4. Tag der Panke: Mit der Panke meint man es ernst
Die Panke mit Ökologie in Verbindung zu bringen ist (noch) eine Herausforderung. Doch dies wird sich in den kommenden Jahren ändern. Die Veranstaltungsreihe "Tag der Panke" informiert über die anstehenden Baumaßnahmen und gab zuletzt am 24.11.2009 die Gelegenheit, die Verantwortlichen - Planer und Behördenmitarbeiter - kennenzulernen und mehr über die Hintergründe zu erfahren. Die Größenordnung der Planung ist immens: auf ihren gesamten 27 Kilometern Flusslänge soll sich das Bild der Panke schon in absehbarer Zeit gravierend ändern.
Pankower Panke-Anlieger im Zwiespalt
Unsicherheit, Unwissen und Befürchtungen: die Anwohner der Panke zwischen Ossietzkystraße und Grabbeallee wurden am 08.10.09 über die anstehenden Baumaßnahmen und die wasserrechtlichen Hintergründe informiert. Dabei konnten auch die Bedenken der Betroffenen geäußert werden - und einige Fragen werden wohl noch offen bleiben.
Sogar zwischen den Pflasterritzen ist Natur
An der Panke in Gesundbrunnen ist es nicht einfach nur grün. Vielmehr findet sich eine große Vielfalt an Bäumen, Sträuchern und Gräsern aller Art. Diese bringt Ulrike Willerding auf Naturführungen namens "Stadtsafari Wilder Wedding" näher. Diese fanden in den letzten Jahren zu verschiedenen Jahreszeiten und an verschiedenen Panke-Abschnitten statt. Um das Besondere im Alltäglichen zu entdecken, braucht es nicht viel.
Die Panke-Regatta
Das Wasser einmal anders erleben - mit Gummistiefeln und Badeschuhen durch die Panke, selbst gebastelte Papierschiffe und Holzboote zu Wasser lassen und dann ging's um die Wurst: das war die Panke-Regatta 2009! Im Pankower Schlosspark und an der Ossietzkystraße bastelten Groß und Klein, bevor es dann ans Mitfiebern ging: wer fuhr schneller, Holz- oder Papierschiff?
Paddeln auf der Panke
Man könnte es kaum für möglich halten, aber es geht: Paddeln auf der Panke mit Kanus. Eine Gruppe von Unerschrockenen hat das im Mai 2009 probiert - von der Stadtgrenze Berlin/Panketal bis zur Schulzendorfer Straße in Berlin-Wedding. Wenn die Panke genug Wasser führt, ist das Paddeln sogar mit nur wenigen Umsetzvorgängen möglich, wenn da nicht der viele Müll gewesen wäre, der die Paddler behindert hat...
Die Entdeckung der Südpanke
Die Panke wird in Pankow und Wedding noch am Rande wahrgenommen, aber dass der historische Altarm mitten durch Mitte floss, dürfte den wenigsten noch bekannt ist. Im Grunde fließt die Panke dort noch immer, aber in den freigelegten Abschnitten befindet sich eher Regenwasser im Flussbett. Bis zur Wiederinbetriebnahme des alten Mündungsarms bis zur Mündung in die Spree am Bahnhof Friedrichstraße dürfte es noch bis 2012 dauern.
Unsicherheitsfaktor Natur - Die Beteiligungswerkstätten im November 2008
Wie versucht wird, die Anwohner über den Stand der Planungen des Modellvorhabens "Panke 2015" zu informieren und zur Mitarbeit zu bewegen - bei der Folgeveranstaltung zur ersten Beteiligungswerkstatt waren Anwohner und Planer gleichermaßen gefordert
Anwohner gefragt - Die Beteiligungswerkstätten im Juli 2008
Nicht nur Planer und Verantwortliche der Senatsverwaltung waren gefragt - bei den beiden Beteiligungswerkstätten in Wedding und Buch waren auch die Anwohner als Experten für ihren Fluss gefragt. In diesem Bericht über die Veranstaltung am 02.07.08 in Berlin-Wedding können Sie mehr darüber erfahren.
Der Tag der Panke 2008 - Wird die Panke wieder ein strudelnder Fluss?
Der Tag der Panke ist für das Landesumweltamt Brandenburg sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umweltschutz und Verbraucherschutz ein Instrument, um über den Planungsstand sowie besondere Themen rund um den ökologischen Zustand der Panke zu informieren. Im Mai 2008 fand diese Veranstaltung in der Stadthalle Bernau statt. Was die Planer mit der Panke vorhaben, können Sie in diesem Bericht lesen.