Logo der Neuen Panke

Foto: Simulation der naturnahen Panke an der Galenusstraße

 

 

 

 

 

 



Foto: Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

 

 

Panke 2015 - hinter diesem Schlagwort versteckt sich ein groß angelegtes, bundesländerübergreifendes Modellprojekt zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Panke.

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die Hintergründe:

- Allgemeines zu Panke 2015

- Die Planungen zu den einzelnen Abschnitten der Panke

- Über den Mentalitätswandel bei Gewässern

- Aktuelle Berichte in unserem "Mäander"-Magazin

Foto: Deckblatt der Spiele-CD Gerade war gesternDie lehrreiche Spiel-CD "Gerade war gestern"

Das Portal Umweltbildung-berlin.de schreibt: "Der Sommer kommt ganz bestimmt, doch bis wir in der Panke baden können, dauert es noch ein wenig.

Der ungelenk mit vier Substantiven daher kommende Begriff "Wasserrahmenrichtlinien" verbirgt leicht die ihm innewohnende Sprengkraft: ein verbindliches Regelwerk der EU, nach dem die Gewässer in einen guten, nahezu natürlichen Zustand zu versetzen sind. Hierfür gibt es einen fixen Zeitplan, im vergangenen Jahr sollten alle Länder ihr Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme abgeschlossen haben - und all das unter offensiver Beteiligung der Öffentlichkeit, wenn gepfuscht wird, kann in Brüssel Anzeige erstattet werden.

Was hierbei möglich ist und an was gedacht ist, wie die Wasserrahmenrichtlinie in Berlin umgesetzt werden kann, das zeigt die Simulation der Renaturierung der Panke, dargestellt im Pankespiel: Ein Bach wird naturnah. Spiel mit! "gerade war gestern". Dies ist ein interaktives Computerspiel mit dem Menschen ab 10 Jahren unsere Gewässer wieder schwungvoll und abwechslungsreich, lebendig und vielfältig, dynamisch und erfrischend gestalten können. Am Beispiel der Panke kann man erfahren, warum die Renaturierung unserer Gewässer dringend notwendig ist und wie das in einer dicht bewohnenten Großstadt funktionieren kann. Und wenn alles gut geht, müsste man in der Panke wieder Baden gehen können, wie einst bis zum Jahre 1927."

Die Spiele-CD kann auf der Website der Senatsverwaltung heruntergeladen werden.

Foto: Grafik mit Graureiher

Anwohner fragen - die Behörden antworten

Wenn Sie Fragen zum Projekt "Panke 2015" haben, zögern Sie nicht, diese uns mitzuteilen. Schreiben Sie bitte per E-Mail an redaktion@panke.info. Wir werden die Anfragen gesammelt an die Senatsverwaltung weiterleiten.

Ein Anwohner aus Pankow fragte uns per Mail:

"Wir wohnen mit Parteien in der Galenusstraße. Unser Grundstück grenzt hinten an die Panke. Wie ich auf Ihrer Seite gelesen habe, soll dieser Abschnitt renaturiert werden. Wir finden das ganz prima und wollten ml fragen, ob wir bei der Gestaltung der Renaturierung mitwirken können. Es wäre für uns natürlich schön, wenn wir Vorschläge machen und Wünsche äußern könnten, wie unser Grundstück zur Panke umgestaltet werden kann."

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat diese von uns weitergeleitete Anfrage umgehend beantwortet:

"Die Veränderungen, die wir an der Panke planen (derzeit sind wir in der Phase der Entwurfsplanung), zielen auf Steigerung der ökologischen Qualität und eine Verbesserung des Hochwasserschutzes. Gerade in ihrem Abschnitt zählt aufgrund der starken Einengung des Gewässerbettes zu den hydraulisch problematischen Bereichen. Deshalb ist hier vor allem wichtig, jede Möglichkeit zur Aufweitung des Gewässerbettes zu nutzen. Da uns erfreulicher Weise frühzeitig Nutzungsrechte im Bereich der Grundstücke Galenusstraße eingeräumt wurden, sind die Uferbereiche bereits in den aktuellen Planungen berücksichtigt worden. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Bemühungen für eine lebendigere Panke im Rahmen Ihrer Möglichkeiten unterstützen könnten."

Vor einiger Zeit erreichte uns auch die folgende Anfrage aus der Schlossallee in Niederschönhausen:

"Kürzlich habe ich im Stadtteilzentrum Pankow an Ihrer Veranstaltung zur künftigen Veränderung der Panke teilgenommen. Nun möchte ich Ihnen auf diesem Wege meine genaueren Hinweise zur naturnahen Gestaltung unserer Panke, speziell zum Flußlauf zwischen Pasewalker Str. und Strauchwiesenbrücke, geben.

Dieser Uferabschnitt, westlich und östlich des ehemaligen Klinikgeländes, wurde bzw. wird seit einiger Zeit bebaut. Das näher zur Strauchwiesenbrücke gelegene Gelände ist im Bau mehr oder weniger abgeschlossen. Nur noch Wege , Flächen an den Häusern und die Bürgersteiggestaltung hin zur Galenusstr. sind zu erledigen. Das Ufer der Panke - so sieht es gegenwärtig aus - wird wohl keinesfalls etwas naturnaher gestaltet; der  schmale,sehr tiefe , offene Kanal wird wohl leider bleiben. Schade, denn beim Verkauf des Klinikgeländes wäre hier eine ideale Gelegenheit gegeben gewesen, eine Renaturierung des Ufers zu ermöglichen.

Anders sieht es möglicherweise auf dem Baugelände östlich der ehemaligen Klinik - also mehr zur Pasewalker Str.- aus. Hier wird noch eifrig gebaut. Obwohl in der von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz herausgegebenen Broschüre „ Panke 2015- Ein Bach wird naturnah  ( Informationsheft zur europäischen Wasserrahmenrichtinie )“ auf S. 22 nicht  vorgesehen ist, das südliche Ufer zu „ entkanalisieren“, könnte zum gegenwärtigen Zeitpunkt eventuell diesbezüglich noch etwas bewirkt werden; sozusagen der Panke eine arg enge Bandage abgenommen und dem Flüsschen einen freieren Lauf geschenkt werden.

In Höhe der Schloßallee 3 ( Advivendum und Tagesklinik ) grenzt ein verwildertes, parkähnliches Gelände an die Panke. Dieses Gelände bringt beste Voraussetzungen, um den nördlichen  Uferstreifen der Panke zu renaturalisieren und die hohe Betonkanaluferbefestigung zu entfernen. So wäre eine Ufergestaltung mit Böschung, ähnlich der vorgesehenen Gestaltung bei Schloßallee 7 und 8 ( siehe S.22 der Senatsbroschüre Panke 2015 ) am nördlichen Pankeufer, auch bei Schloßallee 3 möglich."

Darauf erhielten wir folgende Antwort aus der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz:

"Bei Planungen hat man oft die Schwierigkeit, dass lange Zeit im voraus Aktivitäten laufen, die im Gelände nicht sichtbar sind. Dieses Problem betrifft natürlich auch unsere Planungen (das Konzept ist Ende 2008 fertiggestellt worden) und konkret auch das Bauvorhaben (BV) Galenusstraße 61 (das näher zur Strauchwiesenbrücke gelegene Gelände). Hier ist die Bauplanung bereits vor unseren Planungen abgeschlossen und genehmigt worden. Wir konnten hier nur noch Einfluss auf die Ausgestaltung nehmen, aber nicht mehr auf die Tatsache des Baus selbst. Mit Stellungnahme vom 20.08.2008 haben wir uns gegen eine Bebauung des Grundstückes bis an die Böschungsoberkante durch Parkplätze ausgesprochen. Da der Träger des Bauvorhabens jedoch verpflichtet ist, eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen zu errichten, konnten wir lediglich erreichen, dass  die Parkplätze so effektiv platziert wurden, dass ein Randstreifen von 0,5 m bis 5,0 m verbleibt und die Anzahl auf das Mindestmaß begrenzt wird. Das gegenüber liegende Grundstück (Schlossallee 3) sollte vom BA Pankow an den Liegenschaftsfonds zur Veräußerung übertragen werden. Auch hier haben wir Raumansprüche geltend gemacht. Derzeit gibt es noch keinen Rücklauf, ob ein Randstreifen für die Panke abgeteilt werden kann. Wir bleiben hier dran, in der Hoffnung der Panke auf diesem Grundstück den notwendigen Raum geben zu können. Eine Altlastenvoruntersuchung haben wir für diesen Zweck bereits im Frühjahr 2009 durchführen lassen.  Zum BV Galeniusstr. 57 - 58 (Baugelände östlich der ehemaligen Klinik - also mehr zur Pasewalker Str.) Hier haben wir den sehr erfreulichen Fall, dass der Träger des BV uns einen Randstreifen von bis zu 8,00 m freiwillig und kostenfrei  zur Verfügung stellt. Dadurch ist uns hier - anders als im Konzept vorgesehen - eine einseitige Aufweitung möglich. Die dafür erforderlichen Verträge sind im Herbst letzten Jahres unterzeichnet worden.

Gartenarbeitsschule, Galenusstr. 59: Aufgrund des unerwarteten Raumpotentials sind wir derzeit mit dem BA Pankow in der Verhandlung zur Nutzung eines Randstreifens auf dem Gelände der Gartenarbeitsschule, so dass der auf der gesamten Länge enge und somit ökologisch und hydraulisch problematische Abschnitt auf einer beachtlichen Länge besser entwickelt werden kann, als im Konzept vorgesehen und erwartet. Ich hoffe, meine Antwort ist für Sie hilfreich. Wir sind bemüht, alle Raumpotenziale die nutzbar sind, der Panke wieder zur Verfügung zu stellen. In der Regel gehen wir davon aus, durch die umfangreiche Vorplanung alle in Frage kommenden Grundstücke auf öffentlichem Land erschöpfend einbezogen zu haben. Sollten Ihnen private Eigentümer bekannt sein, die bereit sind, Land für die Entwicklung der Panke zur Verfügung zu stellen, sind wir für weitere Hinweise dankbar."

kürzlich habe ich im Stadtteilzentrum Pankow an Ihrer Veranstaltung zur künftigen Veränderung der Panke teilgenommen. Nun möchte ich Ihnen auf diesem Wege meine genaueren Hinweise zur naturnahen Gestaltung unserer Panke, speziell zum Flußlauf zwischen Pasewalker Str. und Strauchwiesenbrücke, geben.

Dieser Uferabschnitt, westlich und östlich des ehemaligen Klinikgeländes, wurde bzw. wird seit einiger Zeit bebaut. Das näher zur Strauchwiesenbrücke gelegene Gelände ist im Bau mehr oder weniger abgeschlossen. Nur noch Wege , Flächen an den Häusern und die Bürgersteiggestaltung hin zur Galenusstr. sind zu erledigen. Das Ufer der Panke - so sieht es gegenwärtig aus - wird wohl keinesfalls etwas naturnaher gestaltet; der schmale,sehr tiefe , offene Kanal wird wohl leider bleiben. Schade, denn beim Verkauf des Klinikgeländes wäre hier eine ideale Gelegenheit gegeben gewesen, eine Renaturierung des Ufers zu ermöglichen.kürzlich habe ich im Stadtteilzentrum Pankow an Ihrer Veranstaltung zur künftigen Veränderung der Panke teilgenommen. Nun möchte ich Ihnen auf diesem Wege meine genaueren Hinweise zur naturnahen Gestaltung unserer Panke, speziell zum Flußlauf zwischen Pasewalker Str. und Strauchwiesenbrücke, geben.

Dieser Uferabschnitt, westlich und östlich des ehemaligen Klinikgeländes, wurde bzw. wird seit einiger Zeit bebaut. Das näher zur Strauchwiesenbrücke gelegene Gelände ist im Bau mehr oder weniger abgeschlossen. Nur noch Wege , Flächen an den Häusern und die Bürgersteiggestaltung hin zur Galenusstr. sind zu erledigen. Das Ufer der Panke - so sieht es gegenwärtig aus - wird wohl keinesfalls etwas naturnaher gestaltet; der schmale,sehr tiefe , offene Kanal wird wohl leider bleiben. Schade, denn beim Verkauf des Klinikgeländes wäre hier eine ideale Gelegenheit gegeben gewesen, eine Renaturierung des Ufers zu ermöglichen.

Anders sieht es möglicherweise auf dem Baugelände östlich der ehemaligen Klinik - also mehr zur Pasewalker Str.- aus. Hier wird noch eifrig gebaut. Obwohl in der von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz herausgegebenen Broschüre „ Panke 2015- Ein Bach wird naturnah ( Informationsheft zur europäischen Wasserrahmenrichtinie )“ auf S. 22 nicht vorgesehen ist, das südliche Ufer zu „ entkanalisieren“, könnte zum gegenwärtigen Zeitpunkt eventuell diesbezüglich noch etwas bewirkt werden; sozusagen der Panke eine arg enge Bandage abgenommen und dem Flüsschen einen freieren Lauf geschenkt werden.

In Höhe der Schloßallee 3 ( Advivendum und Tagesklinik ) grenzt ein verwildertes, parkähnliches Gelände an die Panke. Dieses Gelände bringt beste Voraussetzungen, um den nördlichen Uferstreifen der Panke zu renaturalisieren und die hohe Betonkanaluferbefestigung zu entfernen. So wäre eine Ufergestaltung mit Böschung, ähnlich der vorgesehenen Gestaltung bei Schloßallee 7 und 8 ( siehe S.22 der Senatsbroschüre Panke 2015 ) am nördlichen Pankeufer, auch bei Schloßallee 3 möglich.

Anders sieht es möglicherweise auf dem Baugelände östlich der ehemaligen Klinik - also mehr zur Pasewalker Str.- aus. Hier wird noch eifrig gebaut. Obwohl in der von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz herausgegebenen Broschüre „ Panke 2015- Ein Bach wird naturnah ( Informationsheft zur europäischen Wasserrahmenrichtinie )“ auf S. 22 nicht vorgesehen ist, das südliche Ufer zu „ entkanalisieren“, könnte zum gegenwärtigen Zeitpunkt eventuell diesbezüglich noch etwas bewirkt werden; sozusagen der Panke eine arg enge Bandage abgenommen und dem Flüsschen einen freieren Lauf geschenkt werden.